Vita

 

Joachim J. Vötter – Werdegang

Wurde an der HTBL-Saalfelden zum Ingenieur ausgebildet und studierte im Anschluss Architektur an der TU-Graz (1989-2000). Freier Schriftsteller seit 2006, lebt und arbeitet in Wien.

Jüngst stellte er eine August Strindberg-Neudichtung „Liebe, Freiheit, Wahrheit, Tod“ im Auftrag des Wiener Theaters TAG fertig (2019), das Theaterstück „American Mephisto“ (2018), auch im Auftrag des TAG, das Libretto zum Musiktheater „Johann“, im Auftrag des Komponisten Gerd Schuller (2017), sein zweites Musiktheater, nach dem Libretto zur Oper „Hemma“ des Komponisten Bernhard Lang, für das Stadttheater Klagenfurt (2014).

Als Autor trat Vötter ab 2002 durch diverse Erzählungen in Erscheinung, veröffentlichte den Kunstband „Der Kunstvermalungsverführer“ (2004), über den Grazer Maler Günter Schimunek, bis er erste Preise gewann und die Theaterlegende Hubsi Kramar ihn nach Wien ans Theater holte, mit dem er mehrere Stücke machte: „Die Walzermembrane“ (2006), „Schreber“ (2008), „Der Weltintendant“ (2010) und „Kopf im Rachen der Natur“ (2013).

Für zwei der genannten Stücke zeichnete der große Künstler Günter Brus die Theaterplakate.

2014 beauftragte ihn Ernst Binder von Drama Graz für ein Stück: „Yorick stirbt“ (2015). Neben der Theaterarbeit veröffentlichte er noch das Buch „Wörter die der Nacht gehören“ (2011), oder schrieb mehrere lyrische Auftragstexte für das „Art Visuals & Poetry Festival Vienna“ (2012, 2013, 2014), arbeitete ab 2017 an Drehbüchern mit und verfasste auch Texte für Kolumnen, wie etwa für die „Kronen Zeitung“.

2021 wurde er in die Jury (zusammen mit Gerhard Ruiss und Dr. Margit Niederhuber) des Literaturpreises „FIT FOR LIFE“ berufen.

Parallel dazu war er seit seinem 15. Lebensjahr als Musiker, Sänger, Songwriter aktiv, zahlreiche, auch weltweit veröffentlichte CDs, arbeitete und spielte u.a. mit Ripoff Raskolnikov, Henry Toth, Alex Deutsch, Delmar Brown, Dough Wimbish, Yossi Fine, Armin Pokorn, Günther Grasmuck (Opus), Querschläger, Austrian Art Ensemble…

1996 wurde die mit Henry Toth produzierte CD „Breath“ beim Slovak Music Academy Award „Grammy West“ in der Kategorie „Album of the year“ nominiert.

 

2005 Literaturpreis der 1. Franz-Innerhofer-Lesetage
2006 Literaturpreis der Akademie Graz
2007 das Theaterstück „Die Walzermembrane“ wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur mit einer Prämie ausgezeichnet
2008 Österreichisches Dramatikerstipendium für das Theaterstück „Der Weltintendant“,
2009 das Theaterstück „Schreber“ wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur mit einer Prämie ausgezeichnet
2015 das Theaterstück „Yorick stirbt“ wird vom Bundeskanzleramt-Kunst mit einer Prämie ausgezeichnet

 

LITERATUR:

2001In der Besenkammer“ – Erzählung im Auftrag der Intro-Graz-Spection
2002Genius Morbi“ – Roman (unveröffentlicht)
2003 mit Roger Behrens, Johannes Grenzfurthner und Susanne Binas geladener Vortragender der Vorlesungsreihe „popscience“ der Karl-Franzens-Universität Graz, Manuskript: „Pop-eye oder die Wahrheit über Blattgemüse“, veröffentlicht im Buch „Wörter die der Nacht gehören
2004In der Besenkammer“ – Intro-Graz-Spection, „Orte zur Kunst“ – Jubiläumskunstband
2004 Herausgeber und Erzeuger des Buches „Der Kunstvermalungsverführer“ über den Grazer Maler Günter Schimunek, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra
2004Der Polentaesser“- Erzählung in „Polenta Magenta – EinTagebuch“, Wieser Verlag, Klagenfurt
2004Abtabernakeln“- Erzählung in „Polenta Magenta – Kunstkochbuch, Wieser Verlag, Klagenfurt
2005Unterhund“ – Erzählung, in „Bin ich Grazer – Hinterhof plus“
2005 Literaturpreis der 1. Franz-Innerhofer-Lesetage (Empfehlung der Jury) mit der Erzählung „Im Beethovenstüberl“ (2. Platz)
2006Die Sehgrube oder Fovea Centralis“ – Erzählung, für Intro-Graz-Spection
2006Pink Martini“ – in „Sie nannten ihn den Medienkünstler – Hommage an Jörg Schlick“, Kunstbroschüre, Galerie & Edition Artelier
2006Bunt“ – Kolumne „Textwerkstatt“ in VIA-Airportjournal, Ausgabe Nr.2
2006 Uraufführung des Theaterstückes „Die Walzermembrane – Eine Annäherung“ in der „Generalmusikdirektion“, Graz, am 29. November. Das erste Stück einer Trilogie
Regie: Hubsi Kramar, Bühnenbild: Joachim J. Vötter, Hauptdarsteller: Andreas Patton.
Eine Produktion der Intro-Graz-Spection und TAT t.atr Theater SHOWinisten
Weitere Aufführungen in Graz und Wien, November/Dezember
2006 Literaturpreis der Akademie Graz mit der Erzählung „Prokrustes Couch“ (2. Platz)
2007 Wiederaufnahme des Stückes „Die Walzermembrane – Eine Annäherung“ im 3raum-Anatomietheater, Wien, vom 12.-29.4.2007
2007Prokrustes Couch“ – Erzählung, in „Lichtungen – Zeitschrift für Literatur, Kunst und
Zeitkritik“, Ausgabe Nr. 110, Schwerpunkt: Literatur aus Dresden, Hrsg. Markus Jaroschka
2007Halbherzig“ – Texte für die Tanztheaterproduktion von Astrid Seidler
Uraufführung anlässlich des „Body Navigation Festivals St. Petersburg“, im Rahmen des
dritten „International Festival of Contemporary Arts St. Petersburg“
Ort: Academy Theatre of Ballet of Leonid Jakobson – St. Petersburg, Datum: 15.7.2007
2007 Das Theaterstück “Die Walzermembrane – Eine Annäherung” wird vom
Bundeskanzleramt-Kunst und Kultur mit einer Prämie ausgezeichnet
2008Hokusai“ – Textbeitrag für den Kunstband „Kornblumen“ von Sigi Faschingbauer. Erscheinungsdatum September 2009, Edition Keiper, Graz
2008Impersonatorappassionata“ – Text über den Bildenden Künstler ILA (Februar) zum
Erscheinen des Kunstbuches „ILA“, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra
2008 Österreichisches Dramatikerstipendium vom Bundesministerium für Unterricht,
Kunst und Kultur (BMUKK) für das dritte Stück „Der Weltintendant – Eine Übersetzung
2008 Uraufführung des Theaterstückes „Schreber – Eine Nervenromanze“ im
3raum-Anatomietheater, Wien, am 20. November, Regie: Hubsi Kramar, Bühnenbild: Joachim J. Vötter, Hauptdarsteller: Andreas Patton. Eine Produktion von Theater SHOWinisten
2009 Szenische Lesung des Stückes „Schreber – Eine Nervenromanze“, Literaturhaus Wien (30.3.2009)
2009 Wiederaufnahme der Stückes „Schreber – Eine Nervenromanze“ im 3raum-Anatomietheater, Wien, am 27., 29. und 30. April
2009 Das Theaterstück “Schreber – Eine Nervenromanze” wird vom
Bundeskanzleramt-Kunst und Kultur mit einer Prämie ausgezeichnet
2010 Uraufführung des Theaterstückes „Der Weltintendant – Eine Übersetzung“ im 3raum-Anatomietheater in Wien, am 11. Jänner. Regie: Hubsi Kramar, Bühnenbild: Joachim J.Vötter, Hauptdarsteller: Andreas Patton. Eine Produktion von TAT t.atr Theater SHOWinisten
2010 Arbeitsstipendien des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2011 Ensemblemitglied der Theaterproduktion „Magic Afternoon“, von Wolfgang Bauer
Musikkonzept, Akteur als DJ / Live-Musiker, Regie: Hubsi Kramar, mit: Hubert Kramar,
Dolores Schmidinger, K.F. Kratzl, Elisabeth Prohaska, Alexandra Reisinger, Joachim J. Vötter. Premiere: 5. September 2011 – 3raum Anatomietheater, Wien. Das Stück wurde von der
Tagezeitung „Kurier“ zum besten Stück des Jahres 2011 in der Kategorie „Theater – Alternativ“ gewählt
2011 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2011 Veröffentlichung „Wörter die der Nacht gehören“, 288 Seiten, mit Illustrationen von
Josef Wurm und Günter Schimunek, Gastkommentare: Hubert Kramar, Bernhard Lang,
Andreas Patton und einem Nachwort von Univ. Prof. Dr. Hugo Keiper, Edition Keiper, Graz
2012 Theaterstück „Kopf im Rachen der Natur“, Uraufführung 18.11.2013, OFF-Theater, Wien, Regie: Hubert Kramar, Bühnenbild: Joachim J. Vötter, Hauptdarsteller: Andreas Patton
2012 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2012Inferno“ – Text im Auftrag des Österreichischen Skulpturenparks zur Skulptur
„Arche aus lebenden Bäumen“ von Mario Terzic
2012 Art Visuals & Poetry Festival 2012, Wien, Text “Yorick stirbt”, vertont von Alexander
Spechtenhauser und visualisiert von 4youreye
2012 Musiktheaterstück „Messias vom Löschgrund“, im Auftrag von Thomas Desi,
ZOON-Musiktheater, Wien, blieb unvollendet
2013 Art Visuals & Poetry Festival 2013, Wien, Text & Poetry Film in Österreich, kuratiert von
Hubert Sielecki und Sigrun Höllrigl, Text „Auf der Spur von Etwas“”, vertont von Alexander Spechtenhauser und visualisiert von 4youreye
2013 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2014 Text „Geflüster in Erinnerungen an sich selbst“- Poetry-Kurzfilmproduktion im Auftrag von Sigrun Höllrigl, für das Poetry-Filmfestival „Zebra“ (Herbst 2014), Berlin

2014 Libretto für die Oper „Hemma“ des Komponisten Bernhard Lang, im Auftrag des
Stadttheaters Klagenfurt
2014 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2015 Theaterstück „Yorick stirbt“, im Auftrag von „DramaGraz“, Regie: Ernst Binder,
Uraufführung März 2015 in Graz, weitere Aufführungen in Wien und Linz
2015 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2015 Das Theaterstück “Yorick stirbt” wird vom Bundeskanzleramt-Kunst und Kultur mit
einer Prämie ausgezeichnet
2015 Text für das Buch “DURCH ARBEITEN”, über das Werk des Malers Josef Wurm. Weitere Texte von: Martin Behr, Valerie Fritsch, Duncan Watson. Herausgeber: Galerie Galerie, Wien
2015Und dieser ewige Regen in mir…“, auf Einladung der Regisseurin Mara Mattuschka Erarbeitung eines Treatments und zwei fertig Szenen für einen Spielfilm (basierend auf dem Bühnenstück „Kopf im Rachen der Natur“), zur Einreichung für den Carl-Mayer-Drehbuchpreis 2016 (Thema „Gnadenlos“)
2016 Theaterstück “Was wollen denn alle von Shakespeare”, im Auftrag des “3raum Theater-unterwegs”
2016 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2017Johann“ – Auftrag für ein Libretto zu einem Musiktheater des Komponisten Mag. Gerd Schuller
2017/2018 Theaterstück “American Mephisto”, im Auftrag des TAG (Theater an der Gumpendorferstraße)
2018 Ensemblemitglied in der Theaterproduktion “Dance me to the End of Love – die Hubsi
Kramar/Leonard Gala“, Rabenhoftheater Wien. MIt: Hubsi Kramar, Sonja Romei, Markus Kofler, Dagmar Bernhard, Lucy McEvil, Stefano Bernardin, Christian Strasser, Patrick Huber, Joachim J. Vötter, Gerd Schuller
2019 Theaterstück “Liebe, Freiheit, Wahrheit, Tod”, Folgeauftrag des TAG (Theater an der Gumpendorferstraße), Neudichtung des Theaterstückes “Gespenstersonate”, von August Strindberg
2019Sonderedition in 2 Bänden – Editierte Original-Manuskripte 2006-2019“, eine Sammlung der ersten 10 Bühnenwerke, in exquisiter Ausarbeitung, insgesamt 560 Seiten A4, streng limitiert, nummeriert und signiert, in einer Auflage von 70 Stück

2021 wurde er in die Jury (zusammen mit Gerhard Ruiss und Dr. Margit Niederhuber) des Literaturpreises „FIT FOR LIFE“ berufen.
2022/2023 In Arbeit: Roman „Der gekreuzigte Garten“ (vormals „Genius Morbi“, ca. 800 Seiten)…

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